Bruxismus und CMD mit Botox behandeln

Bruxismus und CMD mit Botox behandeln

Zähneknirschen, auch Bruxismus genannt, und craniomandibuläre Dysfunktionen (CMD) gehören zu den häufigen Funktionsstörungen im Kieferbereich. Oft liegt die Ursache in einer übermäßigen Anspannung der Kaumuskulatur, insbesondere des Musculus Masseter. Mögliche Folgen sind Schmerzen im Kiefergelenk, Verspannungen im Gesicht, Spannungskopfschmerzen sowie stark abgenutzte Zahnflächen. Langfristig können dadurch auch Zahnschäden entstehen.

Neben bewährten Therapieformen wie Aufbissschienen oder physiotherapeutischen Maßnahmen kann die gezielte Behandlung des Masseter-Muskels mit Botulinumtoxin, umgangssprachlich Botox, eine sinnvolle moderne Ergänzung sein. Durch die präzise Injektion wird die Aktivität des Kaumuskels reduziert, ohne die normale Kaufunktion oder die Gesichtsmimik wesentlich zu beeinträchtigen. Die Muskulatur kann sich entspannen, Beschwerden können nachlassen und nächtliches Pressen oder Knirschen kann deutlich reduziert werden.

Die Behandlung erfolgt bei Torhaus – Ihre Zahnärzte durch Dr. Patrick Prinz,  der über entsprechende Fortbildungen und weitreichende Erfahrung auf dem Gebiet der Bruxismus- und CMD-Therapie mit Botox verfügt. Der Eingriff dauert in der Regel nur wenige Minuten. Die Wirkung setzt meist nach einigen Tagen ein und hält je nach individueller Situation etwa drei bis sechs Monate an. 

FAQ - Botoxbehandlung: Ihre Fragen, unsere Antworten

Botulinumtoxin reduziert gezielt die Signalübertragung vom Nerv auf den Muskel. Im Masseter führt dies zu einer Entspannung der Kaumuskulatur und kann unbewusstes Pressen oder Knirschen verringern – häufige Auslöser von CMD-Beschwerden.

Nach einem kurzen Beratungsgespräch wird der Masseter-Muskel auf beiden Seiten genau lokalisiert. Anschließend erfolgt die Injektion mit einer sehr feinen Nadel. Die Behandlung dauert nur wenige Minuten, ist in der Regel kaum schmerzhaft und erfordert normalerweise keine Betäubung. 

Die Wirkung setzt meist nach etwa 7 bis 14 Tagen ein und hält ca. 4 bis 6 Monate an.

Möglich sind leichte Rötungen, kleine Schwellungen oder Druckempfindlichkeit an der Einstichstelle. Selten kann vorübergehend ein leichtes Schwächegefühl beim Kauen auftreten. Insgesamt gilt die Behandlung als sehr gut verträglich.

Viele Patienten berichten über:

  • weniger nächtliches Zähneknirschen oder Pressen
  • Entlastung von Kiefer und Kaumuskulatur
  • Rückgang von Kieferschmerzen
  • weniger Verspannungen und Spannungskopfschmerzen

Die Gesamtkosten der Behandlung belaufen sich auf 395€.

Es ist derzeit keine Erstattung über die gesetzlichen Krankenkassen möglich.

Sie haben Fragen oder sind an einer unverbindlichen Beratung interessiert? Dann nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf. 

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