torhaus_berlin_zahnarzt_header_leistungen

Quetschies & Co. im Zahnarzt-Check

Quetschies, Fruchtriegel und andere süße Snacks sind bei Kindern beliebt. Sie schmecken fruchtig, sind praktisch für unterwegs und werden häufig als gesunde Zwischenmahlzeit beworben. Doch wie zahngesund sind diese Produkte wirklich?

Wir erklären, welche Risiken sie für Kinderzähne mit sich bringen und worauf Eltern achten sollten.

Verschieden Sorten von Quetschies auf der Arbeitsplatte

Warum können Quetschies den Zähnen schaden?

Quetschies bestehen meist aus püriertem Obst und enthalten natürlichen Fruchtzucker. Auch ohne Zuckerzusatz kann dieser von Bakterien im Mund zu Säuren verarbeitet werden, die den Zahnschmelz angreifen und Karies begünstigen.

Zusätzlich enthalten viele Fruchtpürees Fruchtsäuren, die den Zahnschmelz direkt schädigen können.

Besonders problematisch ist häufiges Nuckeln an Quetschies. Dabei kommen die Zähne immer wieder mit Zucker und Säuren in Kontakt. Der Speichel hat kaum Gelegenheit, diese zu neutralisieren.

Quetschies, Fruchtriegel und Fruchtsäfte im Vergleich

Nicht nur Quetschies können die Zahngesundheit beeinträchtigen. Auch andere beliebte Kindersnacks sollten bewusst angeboten werden.

  • Quetschies: Enthalten Fruchtzucker und Fruchtsäuren. Häufiges Saugen aus dem Beutel belastet die Zähne.
  • Fruchtriegel: Bestehen oft aus konzentrierten Früchten und können durch ihre klebrige Konsistenz an den Zähnen haften.
  • Fruchtsäfte und Smoothies: Enthalten Zucker und Säuren, die bei regelmäßigem Konsum den Zahnschmelz angreifen können.
  • Frisches Obst: Ist meist die bessere Alternative. Das Kauen regt den Speichelfluss an und fördert die Kaufunktion.

Entscheidend ist nicht nur der Zuckergehalt, sondern auch, wie häufig die Zähne mit Zucker und Säuren in Kontakt kommen.

So schützen Eltern die Kinderzähne

Quetschies müssen nicht vollständig vom Speiseplan verschwinden. Wichtig ist ein bewusster Umgang mit süßen und säurehaltigen Lebensmitteln.

  1. Quetschies nur gelegentlich anbieten: Sie sollten frisches Obst und ausgewogene Zwischenmahlzeiten nicht dauerhaft ersetzen.
  2. Süßes zu den Hauptmahlzeiten: So lassen sich zusätzliche Zucker- und Säurekontakte reduzieren.
  3. Wasser als Durstlöscher: Wasser und ungesüßter Tee sind die beste Wahl für Kinderzähne.
  4. Regelmäßig Zähne putzen: Zweimal tägliches Zähneputzen mit altersgerecht dosierter fluoridhaltiger Zahnpasta schützt vor Karies.
  5. Nach sauren Snacks vorsichtig sein: Den Mund mit Wasser ausspülen und die Zähne nicht unmittelbar danach kräftig schrubben.

Welche Snacks sind besser für Kinderzähne?

Zahnfreundlichere Alternativen sind frisches Gemüse, ungesüßter Naturjoghurt, Käse oder altersgerecht zubereitetes frisches Obst.

Besonders wichtig ist, dass Kinder unterschiedliche Lebensmittel kauen. Dies fördert die Kaufunktion und unterstützt eine abwechslungsreiche Ernährung.

Fazit: Quetschies bewusst genießen

Quetschies sind praktisch, aber nicht automatisch zahngesund. Fruchtzucker und Fruchtsäuren können die Kinderzähne belasten – besonders bei häufigem Verzehr.

Unser Tipp: Bieten Sie Quetschies nur gelegentlich an und bevorzugen Sie im Alltag frische, wenig verarbeitete Lebensmittel.

Sie haben Fragen zur Zahngesundheit Ihres Kindes? Vereinbaren Sie einen Termin in unserer Zahnarztpraxis. Wir beraten Sie gerne zu zahngesunder Ernährung, richtiger Zahnpflege und frühzeitiger Kariesvorsorge.

Nach oben scrollen