Die Zahnbürste gehört zu den wichtigsten Hilfsmitteln für die tägliche Mundhygiene. Doch auch bei gründlicher Pflege hält sie nicht unbegrenzt: Mit der Zeit nutzen sich die Borsten ab und reinigen die Zahnoberflächen weniger effektiv.
Deshalb sollte die Zahnbürste regelmäßig ausgetauscht werden. Doch wie häufig ist ein Wechsel tatsächlich sinnvoll?
Als Faustregel: spätestens alle drei Monate
Grundsätzlich empfiehlt es sich, die Zahnbürste beziehungsweise den Bürstenkopf einer elektrischen Zahnbürste etwa alle drei Monate zu wechseln. Das Bundesportal gesund.bund.de weist darauf hin, dass abgenutzte Borsten weniger gründlich reinigen und zudem das Zahnfleisch verletzen können. Auch die American Dental Association empfiehlt einen Wechsel etwa alle drei bis vier Monate.
Bei abgenutzten Borsten früher wechseln
Drei Monate sind lediglich ein Richtwert. Sind die Borsten bereits vorher ausgefranst, verbogen oder deutlich abgenutzt, sollte die Zahnbürste früher ersetzt werden.
Wer bereits nach kurzer Zeit stark verbogene Borsten bemerkt, übt beim Zähneputzen möglicherweise zu viel Druck aus. Sanfter Druck reicht für die Reinigung normalerweise aus und schont gleichzeitig Zähne und Zahnfleisch.
Gilt das auch für elektrische Zahnbürsten?
Ja. Auch die Aufsteckbürsten elektrischer Zahnbürsten nutzen sich mit der Zeit ab und sollten regelmäßig erneuert werden. Entscheidend ist also nicht, ob Sie elektrisch oder mit einer Handzahnbürste putzen, sondern dass der Bürstenkopf in einem guten Zustand ist.
Einige Bürsten verfügen über farbige Indikatorborsten, die mit zunehmender Nutzung verblassen. Sie können eine zusätzliche Orientierung bieten – spätestens bei sichtbar abgenutzten Borsten ist jedoch ein Wechsel sinnvoll.
Die richtige Aufbewahrung nicht vergessen
Auch zwischen den Wechseln sollte die Zahnbürste richtig gepflegt werden. Nach dem Putzen empfiehlt es sich, sie gründlich unter fließendem Wasser auszuspülen und anschließend mit dem Bürstenkopf nach oben trocknen zu lassen. Entsprechende Hinweise gibt auch die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung für die Zahnpflege bei Kindern.
Die Zahnbürste dauerhaft feucht oder in einem geschlossenen Behälter aufzubewahren, ist dagegen nicht empfehlenswert. Sie sollte zwischen den Anwendungen möglichst gut trocknen können.
Fazit: Regelmäßiger Wechsel gehört zur guten Mundhygiene
Als einfache Faustregel gilt: Wechseln Sie Ihre Zahnbürste oder den Bürstenkopf etwa alle drei Monate – bei sichtbarer Abnutzung auch früher. So schaffen Sie eine gute Grundlage für die tägliche Reinigung Ihrer Zähne und Ihres Zahnfleisches.
Sie haben Fragen zur richtigen Zahnbürste oder zur optimalen Zahnpflegetechnik? Sprechen Sie uns gerne an – unser Praxisteam berät Sie individuell.